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Milchallergie bei Kindern

Damit die Kalziumversorgung trotzdem stimmt

Milch ist ein wichtiger Bestandteil der optimalen Ernährung von Kindern. Wird eine Milchallergie festgestellt, muss allerdings auf Kuhmilchprodukte verzichtet werden. Eine ausreichende Kalziumversorgung könnte zum Problem werden.

Was können Sie Eltern raten, deren Kinder auf Milch allergisch reagieren?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt folgende Tipps: Stillen Sie Ihr Kind möglichst 6 Monate voll. Wählen Sie - in Absprache mit dem Arzt - als Muttermilchersatz möglichst eine Spezialnahrung auf Kuhmilchbasis. Ernähren Sie Ihr Kind nur dann ohne Kuhmilch, wenn der Arzt eine Allergie gegen Kuhmilcheiweiß festgestellt hat. Das "Studium" des Zutatenverzeichnisses von Fertignahrung sollte zur Selbstverständlichkeit werden. Meiden Sie Lebensmittel mit Bestandteilen wie "Milch", "Milcheiweiß", "Molke" oder "Lacto-". Fragen Sie im Zweifelsfalle bei unverpackten Lebensmitteln (Brot, Wurst, etc.) nach Zutaten aus Milch. Bieten Sie dem Kind bevorzugt kalziumreiches Gemüse zur Verbesserung der Kalziumversorgung an. Geben Sie Ihrem Kind kalziumreiches Mineralwasser (mindestens 150 mg/l Kalzium) zu trinken oder mit Kalzium angereicherte Fruchtsäfte.

Tipp:

Die Broschüre "Empfehlungen für die Ernährung bei Kuhmilcheiweißallergie" kann für 1,28 € (+ 0,77 € frankiertem, adressiertem C5-Rückumschlag) bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., Postfach 93 02 01, 60457 Frankfurt, bestellt werden.

Zuletzt aktualisiert am 04.09.2009 von Dörthe Genatowski.

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